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22. Oktober 2008 | | 1500 Mitarbeitende demonstrieren am Ort der Diakonischen Konferenz in Hamburg für eine angemessene EntlohnungWährend drinnen die Diakonische Konferenz tagte, protestierten draußen Kolleginnen und Kollegen aus dem ganzen Bundesgebiet für eine Lohnerhöhung und einen Tarifvertrag. Einen Tag zuvor hatten 500 Beschäftigte bei Warnstreiks in Bielefeld, Hannover und Mosbach die Arbeit niedergelegt. Hintergrund der Verschärfung des Tarifkonflikts ist der Versuch der diakonischen Arbeitgeber, die rund 150.000 Beschäftigten bundesweit von den Tarifen des öffentlichen Dienstes abzukoppeln. |
| | Der 3. Weg ist gescheitert! Jetzt kämpfen wir für einen Tarifvertrag und Lohnerhöhungen und gehen mit unseren berechtigten Forderungen an die Öffentlichkeit! Wenn sich die Arbeitgeber nicht bewegen, bewegen wir uns - auch mit weiteren Warnstreiks! so Ellen Paschke, Mitglied im Bundesvorvorstand, bei der Abschlusskundgebung. |
| | Empörung auf den Punkt gebracht Arbeitnehmervertreter in der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werkes der EKD, Manfred Freyermuth brachte die Empörung auf den Punkt: Nicht die Herren Geschäftsleitungen und Kirchenoberen haben das Feiern verdient wir, die Beschäftigten, machen Tag für Tag die anstrengende Arbeit wir verdienen die Lorbeeren, die die Diakonie bei den Feierlichkeiten zum Wichernjahr erhält!
| | | Uns reichts! Immer mehr Arbeit, immer weniger Personal, steigende Preise - und dann keine Lohnerhöhung uns reichts! rief Sabine Cornils, Altenpflegerin aus Hamburg, unter lautem Beifall. >> weitere Bilder >> Presseberichte |
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