06. November 2008  
| | Jeder Dritte ist unzufrieden mit seinem Job
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HANNOVER. Die Unzufriedenheit am Arbeitsplatz ist groß: Laut einer Umfrage im Auftrag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) bewertet jeder dritte Beschäftigte in Niedersachsen seine Arbeitsbedingungen als schlecht. Nur jeder siebte bezeichnete sie als positiv. DGB-Landeschef Hartmut Tölle nannte gestern in Hannover die Ergebnisse des Index Gute Arbeit 2008 alarmierend. Die repräsentative Umfrage erfasst die Zufriedenheit der Beschäftigten nicht nur nach dem Einkommen, sondern auch nach weichen Faktoren wie Kollegialität, Gesundheit und Intensität der Arbeit. Besonders schlecht sind die Ergebnisse bei Beschäftigten, die in sogenannten prekären Verhältnissen arbeiten: als Leiharbeiter oder befristet beschäftigt mit weniger als 2000 Euro brutto im Monat. In dieser Gruppe sehen sich 41 Prozent in schlechten Arbeitsverhältnissen, nur neun Prozent in guten.
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