06. November 2008 | | Steuern sprudeln: 2008 gibts 7,4 Milliarden mehr |
Trotz Konjunkturflaute und Finanzkrise kann der Fiskus auch künftig mit höheren Einnahmen rechnen. Für 2008 sagte der Arbeitskreis Steuerschätzung dem Staat gestern in Hildesheim einen Geldregen von 561,8 Milliarden Euro voraus. Das sind 7,4 Milliarden Euro mehr, als die Experten im Mai errechnet hatten. 2009 werden Bürger und Unternehmen voraussichtlich 572 Milliarden Euro Steuern abführen und damit eine Milliarde mehr. Der Bund und die Länder müssen allerdings den Gürtel enger schnallen. Die Stadtkämmerer können sich dagegen in beiden Jahren auf mehr Geld freuen. Dank der guten Lage am Arbeitsmarkt und der soliden Entwicklung der Unternehmens- und Verbrauchssteuern blieb eine negative Überraschung aus obwohl die Regierung ihre Wachstumsprognose für 2009 von 1,2 auf 0,2 Prozent gesenkt hatte.
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