11. Dezember 2008  | | Vollversammlung beschließt Lohnforderung
|
In der heutigen Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Mitarbeitervertretungen in den diakonischen Werken Niedersachsens wurde neben anderen Tagesordnungspunkten auch das Verhandlungsziel, für die in der ARK-Nds bevorstenden Lohnrunde 2009, diskutiert und eine konkrete Forderung beschlossen.
| | Nach vorheriger Diskussion in den Regionalversammlungen waren sich die anwesenden MitarbeitervertreterInnen verhältnismäßig schnell einig. So konnte, nachdem die Ausgangssituation der "Tarifrunde 2009", unter Berücksichtigung der aktuellen wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere auch der internationalen Finanzmärkte, dargestellt war, die Stimmung der Kolleginnen und Kollegen in einem Satz zusammengefasst werden:
Jetzt auch wir! |
Es überraschte daher nicht, das der Verhandlungsauftrag an die Arbeitnehmervertreter in der ARK - Nds überaus klar und eindeutig ausfiel. Es wird eine deutliche Einkommensverbesserung, zum Ausgleich der erheblich gestiegenen Lebenshaltungskosten, verlangt. Die Forderung lautet: 8,00% - mindestens 200 Euro mehr 150 Euro für Auszubildende Diese Forderung ist identisch mit der von der Bundestarifkommission am Dienstag beschlossenen ver.di-Forderung für die Anfang 2009 anstehende Tarifrunde des öffentlichen Dienstes im Bereich der Länder ( TV-L ). Die Teilhabe an der allgemeinen Einkommensentwicklung soll sichergestellt werden. Eine weitere Entwertung der sozialen Arbeit muss verhindert werden, denn 
Gestärkt in die Lohnrunde!. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. | | Die Erfahrungen der letzten Lohnrunde in der ARK-Nds., wie auch der immer noch nicht abgeschlossenen Lohnrunde 2007 in der ARK DW-EKD, haben allen Beteiligten deutlich gemacht, das es zum Erreichen der Verhandlungsziele nicht nur einer überzeugenden Argumentation und engagierten Verhandlungsführung in der Arbeitsrechtlichen Kommission, sondern auch des Nachdrucks durch betriebliche Aktionen bedarf. Es gilt daher sich auf eine harte Auseinandersetzung einzustellen. Doch die Kolleginnen lassen es nicht an der erforderlichen Entschlossenheit fehlen, "wir werden einen langen Atem haben und für unsere berechtigten Forderungen nicht nur mit Worten, sondern auch mit den erforderlichen Taten, eintreten", so ein Kollege. |
Zurück
|