22. Januar 2009  | | Erklärung der Arbeitnehmervertreter in der ARK DW-EKD Ohne verhandlungsfähiges Angebot keine weiteren Verhandlungen |
Nach eingehender Beratung, hat der Fachausschuß der Arbeitnehmervertreter in der ARK DW-EKD, in seiner gestrigen Sitzung das weitere Vorgehen, in der sich seit nunmehr einem Jahr hinziehenden Lohnrunde, festgelegt. Zum weiteren Verlauf der Verhandlungen gaben die Arbeitnehmervertreter folgende Erklärung ab.
Erklärung der Arbeitnehmervertreter in der Arbeitsrechtlichen Kommission DW-EKD Der Fachausschuss der Arbeitnehmervertreter in der Arbeitsrechtlichen Kommission des Diakonischen Werkes der Ev. Kirche in Deutschland (ARK DW EKD) fordert die Arbeitgeberseite in der ARK DW EKD auf, bis zur Sitzung der ARK DW EKD am 28. 01. 2009, ein Angebot vorzulegen, welches sicherstellt, dass die Mitarbeiterinnen in den diakonischen Einrichtungen ab 2009 wieder an der allgemeinen Einkommensentwicklung teilhaben.
Dieses Angebot muss Entgeltsteigerungen vorsehen, wie sie im übrigen Sozial- und Gesundheitswesen bereits im letzten Jahr realisiert wurden. Der vergleichbare Tarifabschluss des öffentlichen Dienstes, der TVöD und dessen Übernahme im Bereich der Caritas, wie auch der Diakonie Württemberg, sind hier weiterhin der Maßstab. Das Sondierungsgespräch am 13. 01. 2009 hat erneut deutlich gemacht, dass auf Arbeitgeberseite bisher nicht verstanden wurde, dass die von unseren Beschlüssen betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht bereit sind, einen Abschluss hinzunehmen, der sie deutlich schlechter stellt, als die übrigen Beschäftigten im Sozial- und Gesundheitswesen, wie z.B. bei der Caritas, der Diakonie in Württemberg, oder den anderen Wohlfahrtsverbänden. Wir erwarten, dass die Arbeitgeber nun endlich ihre Bereitschaft zu einer kooperativen Form des Interessenausgleichs bekunden und ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen, ansonsten entziehen sie dem Dritten Weg die Grundlage. Ohne ein konkretes Angebot steht die Arbeitnehmerseite für weitere Verhandlungen in der ARK nicht zur Verfügung. Gleichzeitig fordern wir alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Diakonie auf, sich auch weiterhin verstärkt für ihre Interessen einzusetzen und sich gewerkschaftlich in Ver.di zu organisieren. Denn sollte sich zeigen, dass es nicht mehr möglich ist, die Interessen der Arbeitnehmerseite in der ARK zu wahren, gilt es umso mehr, die Aktionen zur Durchsetzung eines Tarifvertrages zu unterstützen. Erklärung im pdf Format 19 kb download
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