09. März 2009  | | Diakonische Arbeitgeber brüskieren ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Die Tarifauseinandersetzung in der Diakonie Niedersachsen eskaliert durch das Verhalten der Arbeitgeber weiter. Die diakonischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben in den vergangenen zwei Wochen 10.000 Unterschriften für eine Tariferhöhung gesammelt. Diese Unterschriften wollte eine Delegation anlässlich eines sogenannten Hintergrundgespräches zwischen dem Diakonischen Arbeitgeberverband und Mitgliedern des agmav-Vorstandes an die Arbeitgeber übergeben.
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Der Vorsitzende der diakonischen Arbeitgeber, Herr Hans-Peter Hoppe, lehnte die Annahme der Unterschriften entschieden ab. Er und seine Mitstreiter verließen den Raum und verweigerten auch jegliches Gespräch. Durch dieses Verhalten machen die Arbeitgeber aufs Neue deutlich, dass Ihnen die Interessen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gleichgültig sind. Sie wollen nicht einmal zur Kenntnis nehmen, dass eine große Anzahl von diakonischen Mitarbeitern innerhalb kürzester Zeit durch ihre Unterschrift die Forderung nach einer Lohnerhöhung bekräftigt haben, die in vielen anderen Unternehmen der Sozial- und Gesundheitsbranche und auch in der Kirche schon längst gezahlt werden. Wenn die Arbeitgeber dieses Verhalten nicht ändern und die berechtigten Interessen ihrer Beschäftigten endlich ernst nehmen, gefährden sie die Arbeitsrechtsetzung durch eine Arbeitsrechtliche Kommission, da so eine angemessene Vertretung der Interessen der Diakoniebeschäftigten unmöglich ist.
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