Die aktuellen Meldungen der AGMAV in Niedersachen |
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25 Januar 2012  | | Diakonische Dienste Hannover und Stephansstift Weiterer Warnstreik in Hannover
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Rund 400 Beschäftigte der Diakonischen Dienste Hannover (DDH) haben am Mittwoch ihre Arbeit niedergelegt. Unter den Streikenden waren auch mehr als 100 Ärzte. Betroffen waren die Krankenhäuser Henrietten-, Anna- und Friederikenstift und das DDH Berufsbildungswerk. Zusammen mit den streikenden Kolleginnen des Annastifts in Kleefeld traten auch Kolleginnen der Kinder- und Jugendhilfe des benachbarten Stephansstifts in den Ausstand.
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25. Januar 2012
 | | 150 Beschäftigte des Krankenhauses Bethel in Bückeburg nehmen am Warnstreik teilDas hat es in der 152-jährigen Geschichte des Krankenhauses Bethel noch nicht gegeben: Gestern Vormittag legte ein Warnstreik den Betrieb des Hauses zum Teil lahm die Akutversorgung der Patienten war allerdings sicher gestellt. 150 Mitarbeiter (von 380) waren einem Aufruf der Gewerkschaft ver.di gefolgt, für gerechten Lohn und gleiche Arbeitnehmerrechte auch in der Diakonie zu protestieren. Unterstützt wurde die Aktion vom Marburger Bund, dem Zusammenschluss der angestellten Ärzte. |
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24. Januar 2012 | | Kein Streikrecht für Mitarbeiter in der DiakonieKommentar von Iko Chmielewske, Varel: Heute demonstrierten Mitarbeiter von verschiedenen Einrichtungen der Diakonie für elementare Arbeitnehmerrechte: Streikrecht und Tarifrecht in der Oldenburger Innenstadt. "Was, so etwas gibt es noch?" mögen sie sich fragen. Ja - den Mitarbeitern der Diakonie sind bislang die grundlegenden Rechte der Mitbestimmung verwehrt. Während die Arbeitgeberseite, wie in einer frühindustrialisierten Gesellschaft, alle Unternehmerrechte für sich beanspruchen, verurteilen sie die Bestrebungen ihrer Mitarbeiter, ihre Arbeitnehmerrechte durch einen echten Tarifvertrag abzusichern und verteufeln die Einmischung der ver.di als unangemessen. |
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24. Januar 2012  | | ag-mav Vollversammlung berät Aktionsplan Das "Evangelische" hat fertig, jetzt sind wir dran!! |
Am Donnerstag trafen sich im ökumenischen Kirchenzentrum am hannoverschen Mühlenberg die Mitarbeitervertretungen der Diakonie in Niedersachsen zu ihrer ersten Vollversammlung des Jahres. Inhaltlicher Schwerpunkt war die Beratung der nächsten Etappe zur Erreichung eines Tarifvertrages für die Beschäftigten der Diakonie. Einen durchaus motivierenden Schub lösten, mit Ihrem aktuellen Bericht, die Kolleginnen des Evangelischen Krankenhauses Oldenburg aus.
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22. Januar 2012 | | Schlecht bezahlte Minijobs:
Sackgasse für Millionen
Desaströse Bilanz für den Minijob-Boom | Minijobs entwickeln sich Studien zufolge zunehmend zur Niedriglohnfalle. Vor allem Frauen und Hartz-IV-Empfänger werden dabei durchweg schlechter bezahlt als andere Beschäftigte, ergaben die Untersuchungen der Hans-Böckler-Stiftung (HBS). Unternehmen nutzten Minijobs ganz offensichtlich systematisch dazu, um Personalkosten zu drücken. Fast 90 Prozent der Minijobber werden demnach mit Niedriglöhnen abgespeist. Beschäftigte, die gleichzeitig Hartz IV beziehen, verdienen besonders wenig. Die Unterschiede sind deutlich, sagte HBS-Arbeitsmarktexperte Alexander Herzog-Stein. 58 Prozent der 1,2 Millionen Beschäftigten, die in Deutschland weniger als 5 Euro die Stunde erhielten, arbeiteten in Minijobs.
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20. Januar 2012
| | Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Arbeit und Soziales: "Zusammen mit der Tarifpartnerschaft ist die Mitbestimmung eine unentbehrliche Bedingung für den Erfolg der deutschen Wirtschaft in der Welt." |
Das novellierte Betriebsverfassungsgesetz wird 40 Jahre alt. Bundesministerin für Arbeit und Soziales Ursula von der Leyen: "Zusammenarbeit zahlt sich aus." Vor 40 Jahren, am 19. Januar 1972, trat die Novelle des Betriebsverfassungsgesetzes in Kraft. Die Gesetzesänderung brachte die Mitbestimmung der Beschäftigten im Betrieb auf den noch heute gültigen, hohen Standard und entwickelte ihre Mitwirkungsrechte entscheidend weiter. Das novellierte Betriebsverfassungsgesetz ist ein Meilenstein der deutschen Sozialgeschichte.
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19. Januar 2012  | | DGB-Musterverfahren erfolgreich: Pseudo-Gewerkschaft auch rückwirkend tarifunfähigDumping-Tarifverträge der CGZP haben nie gegolten |
Leiharbeitnehmer/innen sind ihrem Ziel, für gleiche Arbeit auch gleich bezahlt zu werden, einen großen Schritt näher gekommen: Das Berliner Büro der DGB Rechtsschutz GmbH hat am 9. Januar 2012 in einem Beschlussverfahren vor dem Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg nach eigenen Angaben erreicht, dass die Tarifgemeinschaft Christlicher Gewerkschaften für Zeitarbeit und Personal-Service-Agenturen (CGZP) auch rückwirkend für nicht tariffähig erklärt wurde. Damit sind die von ihnen abgeschlossenen Tarifverträge aus den Jahren 2004, 2006 und 2008 nicht gültig.
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13. Januar 2012
 | | Pflegen und Wohnen Hamburg: 350 Beschäftigte streiken für einen Tarifvertrag Gut 350 Beschäftigte beteiligten sich am vierten Streiktag bei PFLEGEN & WOHNEN, zu dem ver.di die Beschäftigten der Einrichtungen von Hamburgs größtem privaten Pflegeheimbetreiber aufgerufen hatte. Für ver.di gehört es unabdingbar zur Betriebskultur eines Unternehmens wie PFLEGEN & WOHNEN, dass die Arbeitsbedingungen durch Tarifverträge geregelt werden: Ich verstehe die Eigentümer nicht! Qualifizierte Pflege im Auftrag der Gesellschaft und Lohndrückerei zu Lasten der Mitarbeiter/innen das passt einfach nicht zusammen! |
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13. Januar 2012

Bild: Johannes Stockmeier | | Diakonie-Präsident mahnt Verbesserungen für Pflegeberufe an Kamen (epd). Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier hat angesichts einer älter werdenden Gesellschaft bessere Bedingungen für die Pflegeberufe gefordert, etwa bei der Bezahlung und der Anerkennung. Niedrige Pflegesätze führten zu immer stärkerer Personalknappheit, warnte Stockmeier am Dienstag bei der Epiphanias-Konferenz des Evangelischen Perthes-Werks in Kamen. Nötig sei eine "sozialpolitische Energieversorgung", sagte der Präsident der Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Als besondere Herausforderung für die Zukunft bezeichnete er die Gewinnung von Fachpersonal. |
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13. Januar 2012
 | | EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider kritisiert Lohndumping in der DiakonieSchneider kritisiert Lohndumping im Bereich der Diakonie als "unerträglich", hält aber am Dritten Weg fest. Zudem wirft er ver.di eine Kampagne gegen das kirchliche Arbeitsrecht vor. Etwa acht Prozent der bundesweit 28.000 diakonischen Betrieben mit rund 450.000 Mitarbeitern seien von Lohndumping und Outsourcing betroffen, sagte er am Montag auf der rheinischen Landessynode in Bad Neuenahr. Die Zahlen würden derzeit EKD-weit erhoben. |
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06. Januar 2012
 | | Tarifvertrag unter Dach und Fach Der Aufsichtsrat des Evangelischen Krankenhauses Oldenburg hat in seiner ersten ordentlichen Sitzung des Jahres am 5. Januar 2012 die vorgelegten Vorschalt-Tarifverträge von Marburger Bund und ver.di genehmigt. Bereits nach den ersten Tarifgesprächen vom 14. Dezember 2011 hatte der Aufsichtsrat in einer außerordentlichen Sitzung am 29. Dezember 2011 signalisiert, die geplanten Tarifabschlüsse mitzutragen. Die Zustimmung des Aufsichtsgremiums öffnet nun den Weg für weitere Verhandlungen, in denen der Haupttarifvertrag im Detail festgelegt wird. |
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06. Januar 2012

Hans Mencke, Geschäftsführer der Ev. Altenhilfe Lilienthal | | Altenhilfe Lilienthal verlässt Diakonie Die Diakonische Altenhilfe in Lilienthal gehört künftig nicht mehr dem Dachverband des Diakonischen Werkes der hannoverschen Landeskirche an. Grund für die Trennung: Die Einrichtung verstößt seit Jahren gegen geltendes Kirchenrecht, weil sie etwa 80 Prozent der 360 Mitarbeiter unter Kirchentarif bezahlt. Den Mitarbeitern sollen neue Arbeitsverträge zu den bisherigen Konditionen angeboten werden. Um Personalkosten zu sparen hatte die Altenhilfe Lilienthal schon vor Jahren die Leiharbeitsfirma Dialogistik gegründet. In ihr sind 80 Prozent der 360 Altenhilfe-Mitarbeiter beschäftigt. Sie werden etwa 20 Prozent unter dem geltenden Kirchentarif bezahlt.
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05. Januar 2012
 | | Erfolgreiche Tarif-Auseinandersetzungen bei Alpenland-Pflegeheim in Berlin Kurz vor Weihnachten hat ver.di die seit zwei Jahren laufenden Verhandlungen mit der Alpenland Pflegeheime GmbH erfolgreich abgeschlossen. Die Beschäftigten erhalten ab dem 1. Januar 2012 eine Mindesterhöhung ihrer Gehälter um 2,5 Prozent. Für die Monate September bis Dezember erhalten sie eine Einmalzahlung in Höhe von 235 Euro. Die Pflegebeschäftigten erhalten ab 1. Januar 2012 überproportionale Anpassungen ... |
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04. Januar 2012
 | | Rückert tritt abMarkus Rückert (60), Chef der Münchner Augustinum Gruppe, hat zum Jahresende den Vorsitz des Verbands diakonischer Dienstgeber in Deutschland (VdDD) abgegeben, den er 1996 initiierte und seither als Vorstandsvorsitzender leitete. Rückert hatte maßgelich die neoliberale Politik des VdDD geprägt. Der VdDD vertritt nach eigenen Angaben die Interessen von mehr als 180 Mitgliedsunternehmen mit über 350.000 Beschäftigten in der Diakonie. Neuer Vorsitzender wird ab 1. Januar Thomas Oelkers (53), Vorstand der v. Bodelschwingh'schen Stiftungen Bethel. Zu hoffen ist, dass nicht nur ein Wechsel im Vorstand stattfindet, sondern auch ein Politikwechsel vollzogen wird. |
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02. Januar 2012

DGB Vorsitzender Michael Sommer u. EKD Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider | | 2012 muss Jahr "des Handelns" werden Die Diakonie hat im vergangenen Jahr durch die anhaltenden Konflikte um das kirchliche Arbeitsrecht viel an Glaubwürdigkeit verloren. Mit ihrer Haltung verspielt sie diese nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern verliert auch Vertrauen ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ein Arbeitsrecht, das vor allem darin besteht, das allgemeine Arbeitsrecht ihren Beschäftigten vorzuenthalten, hat keine Zukunft! Die Verantwortlichen der Diakonie sind aufgefordert weiteren Schaden von der Diakonie abzuwenden und den Konflikt beizulegen. |
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